Kurz erklärt

Betrachten Sie nutzbare Kapazität, Lademöglichkeiten und Abendverbrauch gemeinsam. Größer ist nicht zwangsläufig besser.

Die gewünschte Lücke bestimmen

Ermitteln Sie den Verbrauch zwischen nachlassender Solarproduktion und dem nächsten Morgen. Trennen Sie regelmäßigen Abendbedarf von seltenen Spitzen. Der Jahresverbrauch allein reicht nicht, denn ein Teil fällt möglicherweise in Zeiten ohne ausreichende Nachladung an.

Kapazität und Leistung lesen

Kilowattstunden beschreiben die gespeicherte Energie. Lade- und Entladeleistung in Kilowatt zeigen, wie schnell diese Energie bereitsteht. Fragen Sie nach nutzbarer Kapazität und danach, ob eine Ersatzstromreserve die tägliche Nutzung einschränkt.

Das ganze Jahr betrachten

Im Sommer lädt ein Speicher häufig, im Winter kann Solarstrom fehlen. Bitten Sie um eine saisonale Rechnung mit Verlusten, Garantiebedingungen und möglichem Ersatz. Vergleichen Sie eine kleinere Variante und die Anlage ohne Speicher mit denselben Annahmen.

Den Energiebedarf am Abend berechnen

Addieren Sie die Energie vom Ende der nutzbaren Solarerzeugung bis zur nächsten Lademöglichkeit. Ein Rechenbeispiel: Durchschnittlich 0,4 kW über fünf Stunden ergeben 2 kWh. Kommt nachts eine weitere Kilowattstunde hinzu, sind es insgesamt 3 kWh. Das ist ein Energiebedarf, keine fertige Größenempfehlung. Ladeverluste, Reserveeinstellungen und der tatsächlich verfügbare Solarüberschuss müssen ebenfalls in die Auslegung eingehen.

Den verfügbaren Ladeüberschuss prüfen

Ein Speicher kann keinen Strom aufnehmen, den die Module nicht erzeugen oder den das Haus bereits verbraucht hat. Verlangen Sie einen Vergleich des täglichen Überschusses mit dem späteren Bedarf. Die Jahreserzeugung allein reicht nicht. Ein großer Speicher wird in dunklen Monaten möglicherweise selten voll; ein kleiner kann an sonnigen Tagen früh gefüllt sein. Entscheidend ist, was zusätzliche Kapazität über das ganze Jahr verändert.

Die nächstgrößere Variante bewerten

Lassen Sie Mehrpreis und zusätzliche jährliche Entladung der größeren Variante ausweisen. Wird die zusätzliche Kapazität selten genutzt, kann ein günstigerer Preis je Kilowattstunde Speichervolumen täuschen. Prüfen Sie bei späterer Erweiterung kompatible Module, Altersgrenzen, Montagekosten und Platzbedarf. Vergleichen Sie außerdem Bedingungen zum verbleibenden Speichervermögen und zur Nutzung innerhalb der Garantie, statt nur auf die Anzahl der Garantiejahre zu schauen.

Ihre Planungscheckliste

  • Abend- und Nachtverbrauch mit jahreszeitlichen Unterschieden.
  • Nutzbare Kapazität nach Abzug der Ersatzstromreserve.
  • Maximale Lade- und Entladeleistung.
  • Mehrkosten und jährlicher Zusatznutzen der größeren Variante.

Häufige Fragen

Kann ein großer Speicher den ganzen Winter versorgen?

Ein Heimspeicher verschiebt Strom normalerweise innerhalb eines Tages. Er macht aus Sommerertrag keine Winterversorgung. Prüfen Sie deshalb, ob die winterliche Ladung aus Photovoltaik, dem Netz oder beiden Quellen kommen soll.

Warum wird trotz geladenem Speicher Netzstrom bezogen?

Die gleichzeitige Geräteleistung kann die Entladeleistung überschreiten, oder die Steuerung hält eine Reserve zurück. Lassen Sie sich erklären, wie die angebotene Anlage damit umgeht und wie diese Situationen in der Überwachung erscheinen.

Ihr nächster Schritt

Verlangen Sie eine monatliche Schätzung von Ladung und Entladung mit klar angegebener nutzbarer Speicherkapazität.

Quellen & weiterführende Informationen